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Podiumdisakusion am 22.11.2008..!

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Podiumsdiskussion:

Podiumsdiskussion: Verhältnis zwischen Schiedsrichtern und Trainern

Am Dienstag den 18. November, lud die Schiedsrichtervereinigung Frankfurt zur Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen wie Eintracht Trainer Friedhelm Funkel, Offenbach Coach Hans-Jürgen Boysen, Frankfurter Urgestein Manfred Meyer, zurzeit Trainer der Spvgg Griesheim (Verbandsliga), sowie Drittligaschiedsrichter Tobias Stieler. Mit dabei waren auch unser Schiedsrichterbetreuer Benno Krämer, sowie unsere jungen Schiedsrichter Alexander Steinert, Philipp Schulz und Redouan Abdellaoui. Im Haus Nidda in Bonames wurde über das allseits beliebte und niemals endende Thema: Verhältnis zwischen Trainern und Schiedsrichtern gesprochen. Die Einführung des vierten Schiedsrichter wurde von Friedhelm Funkel besonders gelobt, der „sehr beruhigend“ auf die Trainer wirkt. Streitigkeiten gab es über das Einstiegsalter der Schiedsrichter in die 1. und 2. Bundesliga. Funkel und Boysen waren der Ansicht, dass die Riesenverantwortung die ein Schiedsrichter nun mal hat, erst einmal Erfahrung im unteren Bereich sammeln sollte bevor man vor über 60.000 Leuten ein Spiel pfeift. Tobias Stieler hielt dem entgegen, dass es vor allem eine Charakterfrage sei und es nicht zu sehr auf das Alter ankommt. Im Punkt „Arroganz der Schiedsrichter“, die vor allem Offenbach Coach Boysen den Schiedsrichtern vorwarf, gab es keinen wirklichen Lösungsvorschlag von der Schiedsrichterseite und wurde eher abgewiegelt. Funkel forderte, dass sich Trainer und Schiedsrichter mal an einen Tisch setzen und reden sollten und das es nichts bringt wenn andere Vereinsvertreter dies tun. Die Probleme kann man nur gemeinsam mit den Betroffenen lösen. Der Termin für ein solches Treffen steht allerdings noch in den Sternen.
Beim Thema Amateurfußball, wo die gut 140 Besucher, meist Schiedsrichter, mehr betroffen waren, kam es zu einigen Wortmeldungen auch aus dem Publikum. Das größte Problem so Manni Meyer sei, dass Schiedsrichter kaum geschützt werden im Amateurbereich und das es nicht sein kann, dass diese um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen. In der Pflicht sind die Vereine dies zu tun. Moderator Goran Culjak sprach an, dass das Angebot das die Schiedsrichtervereinung für die Schiedsrichterbetreuung sowie Regelschulungen für Trainer und Spieler kaum bis gar nicht angenommen wird. Meyer verteidigte das die meisten Leute keine Zeit haben aber er auch offen zugab, dass vielen das Interesse für ein solches Angebot fehlt.
Was bleibt vom Abend: Lösungen wie das Verhältnis, dass laut Funkel schon sehr gut ist gab es nicht. Für die Bundesliga bleibt der Vorschlag, dass sich Trainer und Schiedsrichter einmal alle an einen Tisch setzten sollten und ihre Probleme miteinander besprechen. Im Amateurfußball liegt es vor allem an den Vereinen die Schiedsrichter besser zu schützen. Die hohe Zahl (knapp 100) an Verhandlungen vor dem Hessischen Fußballverband in Frankfurt, liegen deutlich über den der im Umkreis liegenden Gebiete, so Kreisschiedsrichterobermann Matthias Lippert.
Um eine solche Zahl zu verhindern muss man in den Dialog mit den Schiedsrichtern kommen und auch einmal Angebote wie sie von der Schiedsrichtervereinigung angeboten werden zu nutzen.





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